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Vorabtest vor der Demontage

 

Jetzt wird es auch für uns spannend. Der „Patient“ ist ziemlich abgewrackt, stinkt nach Nikotin und ist mit einem lecker-klebrigen Cola-Bier-Gemisch behaftet. Das Spielfeld ist vor Jahren das letzte Mal gereinigt worden, zerrissene Gummis hängen lose herum, unter dem Spielfeld der ölige Metallabrieb eines langen Flipperlebens. Für uns kein Grund, ihn nicht einfach mal für einen ersten Test ans Netz zu bringen. Und siehe da: die Maschine springt ins Programm, die Lampen, die noch funktionieren, leuchten auch, der Sound kommt und die Displays zeigen sich hell und kräftig. Schön, wenn es immer so wäre…wir können sofort ein Probespiel starten.
 
Es kann auch andersrum kommen. Ein optisch schönes, sauberes und komplettes Gerät, Stecker rein, Einschaltknopf ein – und es rührt sich nichts. Außer eventuell der Haussicherung, die fliegt. Wir fangen praktisch bei Null an. Und zwischen den beiden geschilderten Szenarien liegt die komplette Bandbreite eines möglichen Flipperzustands. Wobei unabhängig von der Ausgangslage sich der von uns komplett überholte und restaurierte Flipper am Ende in bester Kondition zeigen wird – und seinem neuen Besitzer viele Stunden eine Menge Spielspaß und Entspannung garantiert.



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