Auswurfloch bleibt Auswurfloch. Nehmen wir mal den „Surf Champ“ von Gottlieb aus den 70er Jahren. Da befindet es sich oben rechts auf dem Playfield, und im Laufe eines Flipperlebens hat es die Kugel viele tausend mal zurück aufs Spielfeld katapultiert, mit immer gleicher Kraft, im immer gleichen Winkel, und immer auf die selbe Stelle. Nach Jahren kann man mit den Fingerspitzen erfühlen, wie sich durch die Laufspuren eine richtige Rinne gebildet hat. Der Lack ist im besten Fall aber immer noch vorhanden.
Heute heißen die Auswurflöcher „Scoopholes“, und sie verlangen dem Spielfeld ungleich mehr ab. Die Kraft, mit der die Kugel aufs Playfield geschleudert wird ist wesentlich höher. Und es kommt, dank Multiball, auch öfter vor. Der Lack in der Umgebung eines Scoopholes wird beschädigt, das Holz franst aus. Hier sind mehrere Arbeitsschritte (unter anderem anschleifen, ausbessern mit Zwei-Komponenten Füllspachtel, plan schleifen) erforderlich, um beste Ergebnisse zu erzielen. Es folgt der Farbauftrag, je nach Situation mit Pinsel oder der Airbrush-Pistole. Dank langjähriger Erfahrung sind wir in der Lage, passende Farbtöne sicher und schnell zu mischen und erzielen so in diesem Falle zum Glück unsichtbare Ergebnisse