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Entfernung beschädigter Mylarfolie


„Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.“ „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Und wer dann noch mit viel Geduld, einer guten Portion Erfahrung sowie der richtigen Mischung aus Fönwärme und den passenden Lösungsmitteln zu Werke geht, wird nach dem Entfernen eines Mylars, also der selbstklebenden transparenten Schutzfolie, mit einer neuwertigen Spielfläche belohnt. Auch die Beschriftungen auf den Inserts bleiben bei solch vorsichtiger Arbeitsweise vollständig erhalten.

Doch wie kommt es eigentlich, dass Flipper des gleichen Modells mal mit und mal ohne Mylar den Weg in die Aufstellung fanden? Es lag am Erstbesitzer, also mal wieder am Aufsteller. Die Folien, angepasst an das jeweilige Spielfeldlayout, lagen dem Flipper ab Werk mit bei. Die Hersteller scheuten wohl den zeitlichen Aufwand des Aufbringens und reichten die Arbeit optional an den Aufsteller weiter. Entschieden diese sich vor dem ersten Aufstellen für das Auftragen der Folie, kostete das zwar zunächst mal etwas Arbeitszeit. Lohn der Mühe war jedoch ein auch nach Jahren noch intaktes Spielfeld, wie Sammler es sich wünschen. Die arbeitsscheueren Gesellen unter der Aufstellerschaft, die auch nicht allzu häufig zum Putzlappen griffen und denen auch der regelmäßige Austausch der Flipperkugel schon zu viel war, sahen quasi dabei zu, wie das Spielfeld gerade im unteren Bereich großflächig bis aufs blanke Holz abgespielt wurde.

 

 




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